Trockene Kopfhaut

Trockene Kopfhaut kann unangenehm und peinlich sein. Die gute Nachricht ist, dass es eine Menge Behandlungsmöglichkeiten für trockene Kopfhaut gibt – aber zuerst muss herausgefunden werden, was das Problem verursacht. Trockene Kopfhaut kann viele verschiedene Ursachen haben, oftmals ist die Ursache sogar erblich bedingt. Dies soll aber keineswegs einschüchternd wirken, denn das ist nur in den seltensten Fällen der Grund. Meist sind Kleinigkeiten, wie beispielsweise unzureichender Wasserkonsum, welche von Personen mit einer trockenen Kopfhaut gerne vernachlässigt werden, der Auslöser für das Problem.

Dennoch sei gesagt, dass Dermatologen meist genau sagen können, wie es zu einer trockenen Kopfhaut kommt, also ist es im Grunde der schnellste und einfachste Weg, einen Hautarzt aufzusuchen, wenn man herausfinden möchte, was der Grund für die unangenehme Veränderung ist. Trotzdem ist es oft nicht gerade einfach, in absehbarer Zeit einen Termin zu bekommen. Daher können diesem Leitfaden mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten entnommen werden, die Sie selbst durchführen können.

Wie entsteht eine trockene und-oder schuppige Kopfhaut?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Sie unter trockener Kopfhaut leiden könnten:

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Produktinformationen zur Creme Geiger AM

  • Sebhorrhoische Dermatitis (Schuppen)
  • Ekzeme
  • Haarprodukte und Styling Gewohnheiten
  • Schuppenflechte
  • Allergien

Trockene Kopfhaut: Ursache Nr. 1: Seborrhoische Dermatitis (Schuppen)

Seborrhoische Dermatitis ist der Fachbegriff für Schuppen und obwohl seborrhoische Dermatitis wie trockene Kopfhaut aussieht, liegt dies tatsächlich daran, dass zu viel Öl von der Kopfhaut produziert wird. Schuppen werden durch eine Überproduktion von Öl oder anderen Sekreten in der Haut oder durch eine Zunahme normaler Hauthefen verursacht. Das Öl auf der Kopfhaut verhindert, dass sich abgestorbene Hautzellen wie gewohnt ablösen. Diese abgestorbenen Hautzellen werden dann deutlicher sichtbar – daher die Schuppen entlang des Haaransatzes.

Behandlungsmöglichkeit

Schuppen sind nicht heilbar, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, die dabei helfen können, diese in Schach zu halten. Als Beispiel und einfachste Variante gibt es Anti -Schuppenshampoos. Produkte, die Teer, Zinkpyrithion oder Selensulfid enthalten, erweisen sich oft als am wirkungsvollsten. Da das Produkt Kontakt mit der Kopfhaut haben muss, um zu wirken, ist es empfehlenswert, das Shampoo auf die betroffene Stelle aufzutragen und einige Zeit einwirken zu lassen, bevor Sie unter die Dusche gehen und das Shampoo nach kürzester Zeit wieder abwaschen. Die Substanzen müssen Zeit haben, um ihre Wirkung zu entfalten. Für Menschen mit empfindlichen Haaren, wird empfohlen, das Anti – Schuppenshampoo nur auf der Kopfhaut zu verwenden, nicht auf den Haaren, da viele Shampoos die Haare austrocknen. Sie können auch andere Shampoos benutzen, stellen Sie jedoch sicher, dass Sie das Schuppenshampoo mindestens einmal pro Woche benutzen, um zu verhindern, dass immer wieder neue Schuppen entstehen.

Der in Stanford ausgebildete Dermatologe Laurel Naversen Geraghty, empfiehlt Kokosölbehandlungen, die einfach zu Hause durchgeführt werden können, um die Kopfhaut zu beruhigen. Viele seiner Patienten würden auch erhebliche Besserungen bemerken, wenn sie sich einmal pro Woche zu Hause die Kopfhaut mit Kokosöl einreiben. Alles was getan werden muss, um einen Effekt zu erzielen, ist es, Kokosöl auf die Kopfhaut zu massieren, über Nacht einwirken zu lassen, und am nächsten Morgen wieder abzuspülen.

Falls die juckende Schuppung der Kopfhaut anhält, können Sie auch mit Ihrem Dermatologen über ein verschreibungspflichtiges topisches Steroid sprechen. „Sie können auch eine rezeptfreie Hydrocortisoncreme (1 Prozentig) probieren und diese zweimal täglich drei bis fünf Tage lang anwenden. Diese hat den Vorteil, nicht so stark zu sein, um Nebenwirkungen zu verursachen.

Trockene Kopfhaut Ursache Nr. 2: Haarprodukte und Styling-Gewohnheiten

Wenn Sie keine Schuppen haben, können auch Ihre Haarstylingprodukte oder Gewohnheiten schuld sein. Einige Haargels, Cremes, Balsame, Pomaden und Sprays können sich auf Ihrer Kopfhaut ansammeln, winzige Flocken bilden und Juckreiz verursachen. Zusätzlich kann beispielsweise Trockenshampoo, wenn sie vor der Anwendung Gel in den Haaren hatten, zur Bildung von kleinen Schuppen führen, die jedoch nicht der Kopfhaut entstammen.

Einige der Produkte enthalten möglicherweise Inhaltsstoffe, welche einen Kontaktdermatitisausschlag durch Reizungen oder Allergien verursachen können. Zum Beispiel gibt es Haarfärbemittel, die den Zusatzstoff namens Paraphenylendiamin oder PPD beinhalten, die eine häufige Ursache für Haut- und Kopfhautallergien ist.

Eine trockene Kopfhaut kann auch dadurch verursacht werden, wie oft (oder selten) Sie ihre Haare waschen. Wenn Sie ihre Haare zu oft waschen, können Sie Ihre Kopfhaut damit austrocknen. Wenn Sie dies hingegen zu selten tun, kann das überschüssige Öl auf ihrer Kopfhaut nicht entfernt werden, wodurch ihr Kopf schuppig oder juckend werden kann. Am besten ist es jedoch die goldene Mitte zu finden und sich weder zu viel, noch zu wenig zu pflegen.

Behandlungsmöglichkeit

Überlegen Sie zunächst, wie oft Sie sich die Haare waschen. Entsteht Juckreiz, wenn Sie zwischen den Wäschen Trockenshampoo benutzen? Wenn ja, wechseln Sie entweder den Hersteller, oder meiden Sie allgemein Trockenshampoos und gehen Sie lieber unter die Dusche. Wenn Allergien gegen Haarprodukte ein Problem darstellen, kann ein Hautarzt Pflastertests machen, um festzustellen, auf welche Inhaltsstoffe Ihre Haut möglicherweise allergisch reagiert. Von da an ist es ziemlich einfach: Wechseln Sie zu einem neuen Produkt, das den störenden Inhaltsstoff nicht enthält, und Sie sollten in kürzester Zeit keine trockene Kopfhaut mehr haben und Schuppenfrei sein.

Trockene Kopfhaut Ursache Nr. 3: Psoriasis

Schuppenflechte ist eine häufige Hautkrankheit, die Rötungen, Abplatzungen und Schuppen auf Ihrer Kopfhaut verursachen kann. Normalerweise ist die Schuppenbildung bei Psoriasis viel dicker und ausgeprägter als bei gewöhnlichen Schuppen. Bei Psoriasis sind häufig verschreibungspflichtige Medikamente notwendig, um die Schuppenbildung wieder in den Griff zu bekommen.

Behandlungsmöglichkeit

Menschen mit Psoriasis können auch von Shampoos mit Kohlenteer oder Salicylsäure und Mineralöl als Kopfhautbehandlung profitieren, um das Symptom der trockenen Kopfhaut zu reduzieren oder gar ganz loszuwerden. Ein Dermatologe kann topische Steroidmedikamente verschreiben – Flüssigkeiten oder Schäume, die schnell trocknen und nicht dazu neigen, die Haare Ölig aussehen zu lassen. Medikamente dieser Art können sehr hilfreich bei der Bekämpfung von Trockenheit, Juckreiz, Schuppenbildung, Reizung oder Hautausschlag sein.

Trockene Kopfhaut Ursache Nr. 4: Ihre Ernährung

Niemand hört gerne, dass möglicherweise die Ernährung der Auslöser für Hauterkrankungen sein kann. Dennoch ist Tatsache, dass einige kohlenhydratreiche Lebensmittel zu einer erhöhten Hefebildung auf Ihrer Kopfhaut beitragen können, was dann wiederum zu einer trockenen Kopfhaut führt.

Wenn Sie also anfällig für Schuppen sind, sollten Sie, ihren Kohlenhydrat- und Zuckerkonsum reduzieren, und dann versuchen festzustellen, ob Sie eine Besserung eintritt. Sie können auch Fischölpräparate einnehmen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind und bekanntermaßen bei der Bekämpfung von Hauttrockenheit helfen. Zink kann neben den Vitaminen A, B und C zusätzlich dazu beitragen, dass Ihre Haut hydriert und gesund bleibt. Vergessen Sie während des gesamten Prozesses nicht, mehr Wasser zu trinken. Denn vor allem wenn das Problem bei den Hautpflegeprodukten gesucht wird, wird oft übersehen, dass im Grunde nur ein Flüssigkeitsmangel vorliegt.

Hausmittel gegen Trockene Kopfhaut

  • Sie können Kamillentee machen und sich mit dem noch leicht Warmen Tee die Haare waschen. Kamillentee wirkt beruhigend auf die Kopfhaut.
  • Sie können Kokos-oder Olivenöl auf Ihre Kopfhaut auftragen und über Nacht einwirken lassen.
  • Trinken Sie genügend Wasser
  • Reduzieren Sie Ihren Zucker und Kohlenhydratkonsum

Wann sollte man einen Hautarzt aufsuchen?

Sie können Anti-Schuppen-Shampoos ausprobieren oder Ihre Haarpflege umstellen, aber falls all das keine Besserung bringt, sollten Sie vielleicht einen Fachmann aufsuchen. Wenn die Trockenheit der Kopfhaut sehr juckt, sich gereizt oder unangenehm anfühlt oder viel Schuppenbildung verursacht, sollte man nicht länger warten und so bald als möglich, einen Hautarzt aufsuchen, um herauszufinden, was die tatsächliche Ursache des Problems ist. Denn eine professionelle Lösung, die nur auf Sie persönlich zugeschnitten ist, kann nur der Dermatologe finden.