Richtige Ernährung gegen Pickel

Die richtige Ernährung gegen Pickel
Alles was Spaß macht, ist verboten, kostet Geld, macht dick – oder gar Pickel? Stimmt es, dass der Verzehr von Schokolade oder Chips zur Entstehung von Akne beiträgt? Kannst Du eine schwere Akne wirklich durch Veränderungen Deiner Ernährung und Lebensweise bekämpfen?

Wenn es tatsächlich stimmt, dass „Schönheit von innen“ kommt, spielt es eine wichtige Rolle, was Du isst. Was von alledem ist richtig?

Der Mensch ist, was er isst?

Eine ganze Reihe von Studien hat nach möglichen Zusammenhängen zwischen gesunder oder kranker Haut und Ernährungsgewohnheiten gesucht.

Dies sind die Resultate:

  • Einseitige Ernährung, ein Mangel an Vitaminen und Vitalstoffen können sehr wohl eine Auswirkung auf die Tätigkeit der Talgdrüsen und den Stoffwechsel insgesamt haben.
  • Akne lässt sich nicht einfach durch eine Ernährungsumstellung „wegzaubern“ – trotzdem solltest Du beobachten, was Dir gut tut und was nicht. Du liebst nun mal Chips, Pommes, Currywurst, Schokolade, Kuchen und andere Süßigkeiten oder ein gelegentliches Bier? Sie seien Dir gegönnt. Aber sorge für Abwechslung!
    Allzu viele Kohlehydrate in Form von Zucker, allzu viel fettige Nahrung und viele Zusatzstoffe, wie sie leider immer noch in Wurst oder Fertigprodukten verwendet werden, können Hautprobleme verschlimmern.

Positiver Einfluss einer guten Ernährung

Eine australische Studie aus dem Jahr 2007 beispielsweise weist eindeutig nach, dass sich eine Ernährungs-Änderung positiv auf Akne vulgaris auswirkt.

Während der Untersuchung waren 43 männliche Akne-Patienten zwischen 15 und 25 Jahren über 12 Wochen hinweg beobachtet worden. Ihre Ernährung enthielt in dieser Zeit 25% Proteine. Die 45% Kohlehydrate wurden in Form von Lebensmitteln mit niedrigem glykämischem Index verabreicht. Das sind beispielsweise Vollkornprodukte und frische, pflanzliche, ballaststoffreiche Nahrung, deren Kohlehydrate eher langsam aufgeschlossen werden. Die Kontrollgruppe erhielt währenddessen wahre „Kalorienbomben“ mit vielen Kohlehydraten.

Während und nach der Testphase untersuchte man die Erscheinungsformen der Akne, die Hautverletzungen durch Pickel und Pusteln, und gleichzeitig die Sensibilität des Körpers auf Insulin.

Kohlenhydrat-arme Ernährung

Die Gruppe mit der kohlehydratarmen, „gesunden“ Ernährung zeigte am Ende dieser 12 Wochen eine deutliche Verbesserung des Hautbildes. Gleichzeitig hatte sich die Reaktion des Körpers auf Insulin normalisiert: Das heißt, der Insulinspiegel war insgesamt ausgeglichener. Du kennst sicher diese Reaktion: Nach einer Mahlzeit mit Vollkornprodukten, Obst, Salat, rohem oder gekochtem Gemüse und eventuell einem Stück Fleisch oder etwas Käse bist Du lange satt und leistungsfähig. Dagegen fühlst Du Dich nach vielen kleinen Nasch-Mahlzeiten mit Süsskram möglicherweise häufig gereizt, unkonzentriert und „klapperig“ – ein eindeutiges Zeichen für Unterzucker.

Der Grund dafür: Aus Zucker, Weißmehl und schnell verdaulichen Kohlehydraten produziert Dein Organismus sehr schnell sehr viel Glukose. Das sorgt für einen kurzen Energieschub. Doch gleichzeitig produziert Dein System auch eine Menge des Hormons Insulin, um die viele Glukose in Deinem Blut wieder abzubauen. Dies wird schnell und gründlich erledigt, so gut, dass Du nach kurzer Zeit gar keine energiespendende Glukose mehr im Blut hast!

Dies ist nur ein vereinfachtes Modell – doch Du kannst Dir nun vorstellen, wie viel besser es ist, wenn Nahrungsmittel eher langsam verdaut sind und ihre Kalorien über Stunden verteilt in die Blutbahn gelangen. Dein Insulin-Haushalt muss keine Achterbahnfahrt unternehmen und Du bist körperlich und geistig viel belastbarer und ausgeglichener.

Was hat das mit Akne zu tun? Insulin-Schwankungen und in krankhafter Ausprägung Diabetes Typ 2 sind dafür berüchtigt, auch auf die Haut einzuwirken. Sie wird insgesamt trockener. Die Talgdrüsen versuchen dies auszugleichen – das Risiko verstopfter Poren und Pickeln steigt.

Selbst, wenn Du keine Symptome von „Unterzucker“ an Dir beobachtest, ist es möglich, dass Deine Haut Dir Unstimmigkeiten in Deinem Stoffwechsel anzeigt. Viele Menschen reagieren empfindlich, wenn sie keine Zeit oder Gelegenheit zu vernünftigen Mahlzeiten haben, sondern auf liebloses Fertigfutter mit Geschmacksverstärkern und anderen Zusätzen zurückgreifen müssen.

Damit Akne entsteht, müssen immer verschiedenste Faktoren zusammenspielen: Stress, Umwelteinflüsse, Veranlagung zu einer Verhornungsstörung, hormonelle Schwankungen.

Den Organismus „entgiften“ – das kannst Du tun!

Das kannst Du neben einer angepassten Hautpflege und eventuell einer Unterstützung durch den Hautarzt tun: Auf Deinen Frühstückskaffee, die gelegentliche Schokolade, den Burger, die Pizza oder die berüchtigte Curry-Wurst sowie das eine oder andere Gläschen Alkohol musst Du nicht grundsätzlich verzichten – so lange die gesunden, frischen Nahrungsmittel überwiegen.

Eine ganze Menge Möglichkeiten steht Dir zur Verfügung, um Dein körpereigenes System wieder ins Gleichgewicht bringen: Basische Kräutertees, die auch ohne Zucker gut schmecken, Smoothies aus frischen Zutaten, ein riesiges Angebot an vitaminreichem Obst und Rohkostgemüse helfen Dir dabei. Du kannst damit die Heilung Deiner Akne aktiv unterstützuen.

Fazit: Die richtige Ernährung hilft dir

Eine gesunde, bewusste Ernährung bringt Dir viele Vorteile: Deine Laune wird sich heben, Du wirst Dich fitter und vitaler fühlen, eventuell deutlich abnehmen, Dich besser konzentrieren können und mehr Energie haben. Und in diesem Zusammenhang wird sich vermutlich auch Dein Hautbild spürbar bessern! Und: Eine gute Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wirkt in jedem Falle harmonisierend auf Dein gesamtes „System“!

Über den Autor

Felix Vogler

Hi, ich bin Felix. Ich hatte selber starke Probleme mit unreiner Haut. Auf diesem Blog möchte ich dir berichten, wie ich es geschafft habe, seit 3 Jahren reine Haut zu haben.

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