Pickel auf der Nase schnell loswerden

Die Nase gehört zur „T-Zone“ im Gesicht, dem Bereich, der am häufigsten von Mitessern, Pickeln und Akne geplagt wird.

Die Umgebung von Stirn, Nase und Kinn zählen dazu. Wenn Du zu den Menschen zählst, die seit Beginn der Pubertät in diesen Regionen an Mitessern leiden, auch Komedos oder Komedonen genannt, ist Dein Risiko erhöht, dass der eine oder andere Pickel auf der Nase entsteht.

Eine besonders auffällige Stelle, und aufgrund der dünnen Haut oft auch äußerst unangenehm. Hier kannst Du nachlesen, warum es dazu kommt und wie Du wirkungsvoll vorbeugen kannst.

Warum ausgerechnet auf der Nase?

Die Haut über der Nase ist mit besonders vielen Talgdrüsen ausgestattet. Talg oder Hautfett ist dazu da, die oberste Hautschicht zu schützen und geschmeidig zu halten, außerdem hilft es, die Poren zu reinigen. Dieser ständige Prozess kann durch zwei Faktoren gestört werden.

  • Hautzellen „leben“ normalerweise etwa einen Monat lang, bevor sie durch neue Zellen ersetzt werden. Mit dem Talg werden die toten Hautpartikelchen aus den Poren geschwemmt. Sterben beispielsweise mehr Hautzellen ab, als abtransportiert werden können, können sie die Poren verstopfen. Es kommt zu einem Stau, Talg sammelt sich in den Poren an. Hautärzte sprechen von einer Verhornungsstörung oder „Hyperkeratose“.
  • Eine ganze Reihe Gründen kann dazu führen, dass die Talgdrüsen produktiver sind als nötig. Zusammen mit einer leichten Verhornungsstörung führt dies dazu, dass sich die betroffenen Poren vergrößern. Die Mischung aus alten Hautpartikeln und Talg verfärbt sich durch den Kontakt mit Sauerstoff schwärzlich – Mitesser, Komedonen, entstehen. Bleiben die Poren geschlossen, bilden sich oft „Unterlagerungen“, winzige, weiß gefärbte Pickelchen unter der Haut. Auf der Nase überwiegen die Komedonen.

Auslöser für Pickel auf der Nase

Mit dem Beginn der Pubertät beginnen männliche und weibliche Hormone „mitzuspielen“ – bis sie aufeinander eingespielt sind, und immer wenn es an Östrogen fehlt und Testosteron etwas Übergewicht hat, werden die Talgdrüsen hochaktiv. Das Risiko, Pickel zu bekommen steigt.

Stress und Ernährungsfehler belasten den Organismus und wirken so von innen auf die Haut. Umwelteinflüsse strapazieren sie von außen. Extrem trockene Heizungsluft, viel Ruß, Öl oder Abgase in der Luft, falsche, zu aggressive Hautpflege oder Präparate, die die Poren verstopfen, verschlechtern die Situation.
Mit der Zeit wird die Haut unrein, Komedonen und Pickel bilden sich.

Einmal vergrößerte Poren lassen sich nur schwer wieder „normalisieren“, verstopfte Poren und Komedos verunstalten die Haut oft über die Pubertät hinaus. Trotzdem kannst Du das Hautbild auf der Nase mit etwas Geduld verbessern.

Pickeln und Mitessern auf der Nase vorbeugen

Wenn Du Pickeln auf der Nase zuvorkommen möchtest, musst Du entschlossen gegen die Komedonen vorgehen. Das kannst Du mit Hilfe mehrerer Methoden tun:

  • Beim Hautarzt und der medizinischen Kosmetik kommen verschiedene hochwirksame Peelings zum Einsatz, die nicht nur oberflächlich reinigen, sondern eine schälende Wirkung auf die oberste Hautschicht ausüben. Viele verstopfte Poren öffnen sich so, Talg kann wieder ungehindert abfließen. Mehrere Anwendungen dieser Art, kombiniert mit adstringierendem (zusammenziehendem) Gesichtswasser helfen, die Poren wieder in ihren Normalzustand zu bringen.
  • In der Apotheke bekommst Du Präparate, die Salicylsäure oder Benzoylperoxid enthalten. Sie haben eine ähnliche Wirkung. Du musst nur darauf achten, Deine Haut nicht übermäßig zu strapazieren.
  • Im Drogeriemarkt findest Du Clear-up-Strips. Die Wirkstoffe sind beispielsweise Fruchtsäuren. Diese Streifen lässt Du auf der vorher gereinigten Haut trocknen und ziehst sie nach einigen Minuten ab. Zumindest werden die oberen Bereiche verstopfter Poren auf diese Weise geöffnet und befreit. Besonders wirksam ist diese Methode, wenn Du zuvor ein Gesichtsdampfbad angewendet hast, die die Haut aufweicht.
  • Backpulver, Zitronensaft, Meersalz, Hefe, Haferflocken, Heilerde, Quark oder Honig: Aus diesen Bestandteilen lassen sich verschiedene wirksame, hautklärende Masken für den Hausgebrauch mischen und mehrmals die Woche anwenden. Die Rezepte dafür sind sehr einfach. Ein oder zwei Zutaten aus dieser Aufzählung werden mit Wasser angerührt und aufgetragen.
  • Eine professionelle Kosmetik-Behandlung: Nach einem Gesichtsdampfbad werden die betroffenen Talgdrüsen mechanisch geöffnet. Wenn Du selbst an Mitessern und Pickeln besonders auf der Nase herumdrückst, hinterlässt Du nicht nur Spuren und Narben in der dünnen Haut. Du läufst auch Gefahr, das Gewebe zu quetschen und Bakterien in tiefere Hautschichten zu befördern.

Akute Pickel auf der Nase behandeln

Hat sich tatsächlich ein Pickel auf der Nase gebildet, möchtest Du ihn begreiflicherweise schnell wieder loswerden. In diesem Bereich solltest Du nicht drücken und versuchen, den Pickel zu entleeren. Die zarte dünne Haut auf der Nase ist hochempfindlich und rächt sich mit starken Schwellungen und Rötungen. Außerdem kannst Du so Bakterien weiter im Gewebe verteilen. Das wiederum kann Dir Entzündungen und Abszesse einbringen.

Du kannst aber Zinksalbe oder Teebaumöl über Nacht einwirken lassen. Kompressen mit Schwarztee- oder Brennnesseltee-Beuteln lassen die Entzündung abklingen und den Pickel kleiner werden. Sie ziehen die Poren zusammen und haben allesamt entzündungshemmende, antibakterielle Eigenschaften.

Komedos vorbeugen schützt vor Pickeln auf der Nase

Die Quelle aller Pickel auf der Nase sind Mitesser oder Komedos, die besonders häufig auf und um die Nase auftreten. Sie lassen die Haut unrein und ungepflegt wirken und sind ein Hinweis auf verstopfte, vergrößerte Hautporen. Es ist nicht leicht, sie vollständig los zu werden, doch es gibt eine Reihe von Hausmitteln dagegen. Du musst sie nur konsequent anwenden.

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