Penaten Creme gegen Pickel

Penaten Creme gegen Pickel

Auf der Liste der Notfall-Maßnahmen gegen hässliche auffällige Pickel steht unter anderem Penaten-Creme.

Ursprünglich für wunde Baby-Popos entwickelt, enthält sie einige Inhaltsstoffe, die Dir auch bei Akne, Pickeln, oberflächlichen Hautverletzungen, Sonnenbrand, Blasen oder Herpes helfen können.

Penaten-Creme fördert die Wundheilung und verhindert Narben – selbst dann, wenn Du dummerweise an dem Pickel herumgedrückt hast.


Das ist in Penatencreme enthalten?

Penatencreme enthält im Wesentlichen Lanolin (Wollfett) und Zinkoxid, häufig auch Dexpanthenol.

Je nach Hersteller finden sich noch diverse pflanzliche Substanzen, etwa Calendula oder Kamille, Pflanzen- oder Mineralöle oder Sheabutter. Dazu kommen noch Zusatzstoffe, die die cremige, einheitliche Konsistenz der Creme sicherstellen. Die modernen Varianten der Creme sind weitgehend frei von Stoffen, die Allergien auslösen könnten.

Vorsicht, einige Öle, unabhängig von der Herkunft, neigen dazu, Talgdrüsen zusätzlich zu verstopfen und die Entstehung neuer Pickel und Mitesser damit nur zu fördern.

Zinkoxid setzt bei Kontakt mit Wundflüssigkeit oder Hautfett Zinksalze frei. Diese wirken auf Pickel, Pusteln, Bläschen und alle Arten kleiner Hautverletzungen

  • austrocknend und Feuchtigkeit absorbierend
  • Zusammenziehend
  • Antiseptisch und desinfizierend.

Auch das Wollfett oder Lanolin sowie die pflanzlichen Bestandteile haben Heilkräfte und können Entzündungsprozesse hemmen.

Die fettigen Bestandteile (das Lanolin etwa) schützen die angegriffene Haut vor äußeren Einflüssen und vor allzu starker Austrocknung.

Das Provitamin Dexpanthenol ist ein kleiner „Wunderzusatz“ – eine Vorstufe des Vitamin B5 oder der Pantothensäure. Es ist bekannt dafür, dass es die Zellerneuerung anregt, auch wenn es nur auf die Haut aufgetragen wird. Das ist ausschlaggebend für eine schnelle Heilung verletzter Haut. Es hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung und lindert Juckreiz.

So wendest Du Penatencreme an

Penatencreme ist keine Dauer-Hautpflege bei Akne oder Pickeln. Du kannst sie aber gut ein bis zweimal pro Woche über Nacht da einwirken lassen, wo sich entzündete Pickel gebildet haben. Dafür gibt es mehrerer Gründe:

  • Der stark austrocknende Effekt des Zinkoxids ist positiv, wenn es um entzündete, mit Eiter oder Flüssigkeit gefüllte Pickel geht. Doch die umgebende Haut darf nicht zu stark ausgetrocknet werden. Sonst wird sie rau und bietet Bakterien neue Angriffsfläche.
  • Die fettigen Bestandteile der Penatencreme halten diese eher auf der Hautoberfläche, wo sie eine zähe, klebrige Schicht bildet – anstatt tief in die Haut einzuziehen. Hier besteht die Gefahr, dass die Poren und Talgdrüsen verstopfen.

Wenn Du Pickel zum Abheilen bringen möchtest, wendest Du die Creme gezielt über Nacht an den betroffenen Stellen an, oder behandelst die Haut über zwei Tage hinweg.

Achte darauf, dass Du die Rückstände der Penatencreme schonend, aber gründlich wieder von der Haut entfernst.

Penatencreme als schnelle Hilfe gegen Pickel

Nach Bedarf und gezielt angewendet, ist Penatencreme ein gutes Hausmittel, um hässliche, auffallende Pickel zum Abheilen zu bringen. Die Creme ist kein Ersatz für eine gezielte Therapie bei schwerer Akne und keine geeignete Alltags-Hautpflege, sondern bietet wirklich nur Erste Hilfe, damit Du innerhalb von 12 oder 24  Stunden wieder präsentabel aussiehst. Außerdem gibst Du so angegriffener Haut die Chance, sich zu regenerieren.

Bei ständigen Pickeln und Akne benötigst Du weiterhin eine leichte, feuchtigkeitsspendende Tagespflege, ph-neutrale Waschlotion und ein gezieltes Rundum-Programm gegen Pickel. Dieses umfasst Dinge wie gesunde Ernährung, Vitamine, Sport, Stress-Management und vielleicht den Rat eines Hautarztes.

Über den Autor

Felix Vogler

Hi, ich bin Felix. Ich hatte selber starke Probleme mit unreiner Haut. Auf diesem Blog möchte ich dir berichten, wie ich es geschafft habe, seit 3 Jahren reine Haut zu haben.

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