Juckende Kopfhaut

Kaum etwas ist einem Menschen so unangenehm wie eine juckende Kopfhaut. Dabei handelt es sich bei diesem Problem keineswegs um Einzelfälle, denn vielen Menschen geht es so wie Ihnen: Die Kopfhaut fühlt sich rau und trocken an, spannt und juckt. Natürlich möchte sich niemand gern in der Öffentlichkeit ständig am Kopf kratzen, denn oft ist der erste Gedanke beim ständigen Kopfkratzen der an Läuse. Und obwohl heutzutage allgemein bekannt sein sollte, dass Läuse keineswegs etwas mit Unsauberkeit zu tun haben, ist ein Befall mit den Krabbeltieren noch immer mit einem gesellschaftlichen Stigma behaftet.

Doch Läuse sind natürlich nicht die einzige Ursache für Juckreiz am Kopf. Woher dieser kommt und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie in unserem Ratgeber für juckende Kopfhaut.

Ursachen juckender Kopfhaut

Der menschliche Körper ist nur deshalb so effektiv, weil er in einem empfindlichen Gleichgewicht lebt. Deshalb kann jede hormonelle Schwankung seine Funktionen durcheinanderbringen. Das Gleiche gilt für Stress – machen Sie gerade eine schwere Zeit durch, erleben Sie belastende Situationen in der Familie oder am Arbeitsplatz, kann sich dies in der Tat auf Ihre Körperfunktionen auswirken. Daher kann es gut sein, dass juckende Kopfhaut ihre Ursachen entweder in einem hormonellen oder psychischen Ungleichgewicht findet.

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Ein weiterer Faktor, der für eine juckende Kopfhaut verantwortlich sein kann, ist eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Stoffen. Denken Sie genau nach, ob Sie in letzter Zeit das Waschmittel, den Weichspüler oder auch Ihr Shampoo gewechselt haben. Möglicherweise reagieren Sie auf einen der enthaltenen Stoffe allergisch. Auch zu häufiges Waschen ist oft mitverantwortlich für eine trockene und juckende Kopfhaut.

Besteht der Juckreiz an Ihrer Kopfhaut über längere Zeit hinweg und wird er mehr und mehr zur Belastung, müssen Sie handeln. Der erste Schritt sollte der zu einem Hautarzt sein. Dieser kann eine umfassende Anamnese veranlassen und überprüfen, ob Läuse oder eine Unverträglichkeit für Ihre Beschwerden verantwortlich sind. Eventuell handelt es sich auch tatsächlich um einen Pilz oder eine Hauterkrankung. Beides ist in der Regel gut medikamentös behandelbar. Das Gleiche gilt auch für Läuse.

Behandlung juckender Kopfhaut

Vermuten Sie, dass Läuse der Urheber der juckenden Kopfhaut sein könnten, scheuen jedoch den Gang zu einem Arzt, können Sie sich auch einen Läusekamm besorgen und sich selbst auskämmen. Feuchten Sie Ihr Haar dazu an und tragen Sie eine etwa walnussgroße Menge Conditioner auf das feuchte Haar auf. Dann kämmen Sie das Haar Strähne für Strähne mit dem Läusekamm durch. Streifen Sie diesen nach zwei bis drei Strähnen an einem weißen Tuch, beispielsweise einem Stück Küchenrolle, ab, und überprüfen Sie genau, ob Sie Nissen oder lebende Tiere entdecken.

Achten Sie außerdem darauf, Ihr Haar nicht zu oft zu waschen und ein mildes Shampoo zu benutzen, so dass die Kopfhaut nicht so schnell austrocknet. Shampoos auf Naturbasis sind meist eine gute Wahl, doch auch hier gibt es welche, die bestimmte Allergene enthalten. Notieren Sie sich, welche Shampoos Sie gut zu vertragen scheinen.

Weiterhin sind beruhigende Kopfhautkuren erhältlich, die wie eine Hautmaske aufgetragen und entweder ausgespült oder einmassiert werden. Achten Sie aber auch hier auf eventuelle Allergene in den Inhaltsstoffen.

Juckreiz am Kopf: Hausmittel

Für viele körperliche Symptome gibt es Hausmittel, die zum Teil sogar effektiver sind als eine medikamentöse Behandlung.

Wenn Ihr Kopf juckt oder die Haut spannt, tragen Sie ein hochwertiges Öl, beispielsweise Argan-, Klettenwurzelöl oder Olivenöl, direkt auf die Kopfhaut auf und massieren Sie dieses sanft ein. Lassen Sie es am besten über Nacht einwirken. Um Ihre Bettwäsche zu schonen, können Sie sich ein Handtuch um den Kopf wickeln. Am nächsten Morgen waschen Sie das Öl mit einem sehr milden Shampoo aus.
m einen besseren Effekt bei dieser Behandlung zu erzielen, können Sie ein Öl-Honig-Gemisch herstellen und auch dieses wie beschrieben auf die Kopfhaut auftragen. Honig macht das Haar geschmeidig und wirkt gleichzeitig antiseptisch, so dass Bakterien auf der Kopfhaut weniger Angriffsfläche haben.

Als Alternative zu handelsüblichen Shampoosorten können Sie auch Ihr eigenes Shampoo herstellen, und zwar aus Stoffen, die Sie optimal vertragen. Sehr gut eignet sich hierfür ein Zusatz aus Teebaumöl. Geben Sie einfach einige Tropfen davon in die Shampoomischung. Zwar hat es einen Geruch, der manchen Leuten unangenehm sein könnte, allerdings ist seine Wirkung sehr effektiv, da es, ähnlich wie der Honig, eine antiseptische Wirkung entfaltet. Ein Vorschlag für ein spezielles Shampoo wäre der folgende:

  • Ein Esslöffel Teebaumöl
  • 250 ml Kamillentee, am besten heiß verarbeiten
  • Vier gestrichene Esslöffel Natron

Die Mischung gut miteinander verrühren, abkühlen lassen und in eine Flasche abfüllen. Nach Bedarf verwenden.

Vorbeugung einer juckenden Kopfhaut

Um einer juckenden Kopfhaut vorzubeugen, bedarf es im Grunde relativ wenig. Natürlich gibt es Ursachen für Juckreiz am Kopf, die nicht so einfach zu umgehen sind, so zum Beispiel die Psoriasis oder andere Erkrankungen. Allerdings können Sie gemeinhin viel für die Gesundheit Ihrer Kopfhaut tun:

  • Teilen Sie mit anderen Menschen weder Mütze, noch Kamm oder Haarbürste, um einem Befall mit Läusen vorzubeugen. Leben kleine Kinder in Ihrem Haus, so achten Sie auf Warnhinweise in Schule und Kindergarten und kämmen Sie sich und Ihre Kinder regelmäßig mit einem Läusekamm aus.
  • Kratzen Sie sich nicht unnötig am Kopf und waschen Sie sich regelmäßig die Hände, um möglichst wenig Bakterien auf die Kopfhaut aufzubringen.
  • Verwenden Sie milde Shampoos und möglichst wenig künstliche Reinigungs- sowie Pflegeprodukte. Greifen Sie lieber auf naturbasierte Pflege zurück.
  • Lassen Sie größere Abstände zwischen den Haarwäschen. Gerade tägliches Haarewaschen sorgt für eine trockenere Kopfhaut, da die Haut nicht schnell genug nachfetten kann.
  • Kämmen oder bürsten Sie sich jeden Tag ein bis zwei Mal die Haare, so dass der Talg optimal verteilt wird.
  • Versuchen Sie sich an einem guten Stressmanagement. Regelmäßige Auszeiten helfen bei belastenden Situationen im Job oder in der Familie. Meditation, lange Spaziergänge oder auch nur die gelegentliche Tasse Tee in Kombination mit einem guten Buch sorgen für Entspannung und somit auch Regeneration Ihres Körpers.
  • Last but not least können Sie allgemein für ein gutes Immunsystem sorgen: Gehen Sie oft an die frische Luft und meiden Sie zu trockene Heizungsluft. Verzehren Sie viel frisches Obst und Gemüse und trinken Sie viel Wasser. Treiben Sie moderat Sport und verzichten Sie auf den Genuss von Alkohol und das Rauchen.


Egal, ob Sie bei der Behandlung juckender Kopfhaut auf Medikamente oder Hausmittel setzen, wichtig ist vor allem eins: Verzichten Sie darauf, sich ständig zu kratzen. Unter den Fingernägeln sitzt oft eine ganze Reihe Bakterien, die durch die leicht beschädigte Haut dringen und dort noch mehr Schaden anrichten können.

Die Ursachen juckender Kopfhaut sind vielfältig und können oft nur mit ärztlicher Hilfe ermittelt werden. In der Regel ist Juckreiz am Kopf jedoch gut zu behandeln und seine Folgen heilen ohne bleibende Schäden aus.